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US Masters: Phil Mickelson kehrt zurück und bricht einen Rekord

Phil Mickelson spielte am Finaltag des US Masters 2023 eine bärenstarke 65er Runde und sicherte sich damit nicht nur Platz 2 hinter dem Sieger Jon Rahm, sondern einen weiteren Eintrag in die Geschichtsbücher seiner Sportart.

Am Sonntag des Masters 2023 nahm Phil Mickelson seinen Flightpartner Jordan Spieth und die Patrons mit in alte Zeiten. Mickelson tat das, was die Zuschauer während seiner langen Karriere stets begeisterte – er spielte großartiges Golf und um den Sieg bei einem Majorturnier. Mit seiner herausragenden Performance holte sich eines der größten Talente dieser Sportart, inzwischen 52 Jahre alt, die Fans im Augusta National ein Stück weit zurück, und sie gaben Mickelson, was er und seine Leistung an diesem Tag verdienten: Applaus und Respekt.

Fans feiern Phil Mickelson

Mickelson spielte am Finaltag eine 65, die beste Runde des Tages. Die Zuschauer, die ihn an den Tagen zuvor noch ein wenig verhalten unterstützt hatten, würdigten Mickelsons beeindruckende Leistung mit viel Jubel und Unterstützung. Mit acht Birdies und einem Bogey spielte sich Mickelson auf den zweiten Platz vor und zurück in die Herzen vieler Golffans. 

31 Schläge benötigte Mickelson auf den letzten neun Löchern seiner fabelhaften 65er Runde. Nie hatte er in Augusta niedriger gescort. Am Ende wurde es für ihn der zweite Platz hinter Jon Rahm, der sich mit einer abschließenden 69 das grüne Jackett sicherte. Mit 52 Jahren hält Phil Mickelson nun den Rekord als ältester Spieler, der es beim Masters in die Top 5 geschafft hat.

Mickelson – ältester Majorsieger aller Zeiten

Der zweite Rang beim Masters 2023 ist Mickelsons größter Erfolg seit seinem Sieg bei der PGA Championship 2021, als er mit 51 Jahren der älteste Majorsieger aller Zeiten wurde und die Zeiten selbst im Golfsport noch andere waren. Zwischen diesen beiden Fixpunkten liegen Welten und Ereignisse, die an Tagen wie dem Sonntag des Masters zeitweilig schwer zu fassen sind. Doch das Logo auf Mickelsons Kleidung erinnert daran, dass er seit 2022 in einer anderen Liga spielt. 

Im vergangenen Jahr trat Mickelson weder beim Masters an, noch reiste er als Titelverteidiger zur PGA Championship. Zuviel war passiert und gesprochen worden. Am Finaltag des ersten Majors der Saison 2023 schien es, als würden die Zuschauer und Mickelson sich wieder einander annähern. 

Für einen Tag war es ein bisschen so wie früher – jubelnde Fans, Phil Mickelson – Daumen hoch. Mickelsons Performance hatte den Respekt verdient, und wenn ein Alter die Jungen ärgert, sorgt das beim Golf immer für Begeisterung, Hoffnung und Träume. 12 Fairways und 16 Grüns traf Mickelson, der im Juni 53 Jahre alt wird. Am Sonntag war er einer von nur fünf Spielern im Augusta National, die unter 70 Schlägen blieben.

Erinnerung an alte Zeiten

„Es fühlte sich sehr stark so an, wie vor acht neun zehn Jahren“, sagte Mickelsons Flightpartner Jordan Spieth im Anschluss an seine Runde mit dem dreifachen Masters Champion. Erinnerungen an alte Zeiten und gemeinsame Performances beim Masters und anderen großen Turnieren waren auch bei Spieth wieder präsent. Der Sonntag in Augusta war einer dieser Golftage von Phil Mickelson, die bei Golffans haften bleiben.

Gespannt blicken wir in Richtung PGA Championship im nächsten Monat und freuen uns auf die besten Golfer der Welt gemeinsam in einem Feld und lieben dieses Spiel namens Golf, bei dem alles möglich ist. 

Alle Informationen zum nächsten Major des Jahres, der PGA Championship, finden Sie hier

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