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BMW Golf Cup Int. – Weltfinale geht an Thailand

Beim BMW Golf Cup Int. glänzt Österreich landet auf Platz 7 und feierte zwei Teilerfolge, Team Thailand verteidigt den Titel beim Weltfinale – Ehrengast Gary Player krönt unvergessliche Woche in Südafrika.

Equipment Panorama Reise - März 2018 von Klaus Nadizar
BMW Golf Cup Int. – Weltfinale geht an Thailand
Johannes Jaindl, Anette Bammer und Walter Mathy (v.l.)

Einmal mehr zeigt Österreich beim BMW Golf Cup Int. Weltfinale groß auf: Johannes Jaindl holte sich in der Kategorie Men B Platz 2 nach einer eine unfassbaren Finalrunde mit 45 Nettopunkten. „Ich werde das wohl erst zu Hause begreifen“, meinte Jaindl bei der Preisverteilung im Rahmen eines wunderbaren Gala-Abend im schicken Fancourt Resort.

Das zweite Highlight kam ebenfalls aus dem Hause Jaindl: Bettina Jaindl, die Frau von Johannes Jaindl und als Gast beim Weltfinale dabei, gewinnt souverän den Guest Cup in der Kategorie B, Handicap 18 und höher. Dem nicht genug, verbuchte Bettina Jaindl am „The Links“ am Tag nach dem Guest Cup ihr erstes Hole in Ohne ihrer noch jungen Golfkarriere.

Das Team Österreich mit Anette Bammer, Walter Mathy und Johannes Jaindl belegte den hervorragenden 7. Platz in der Teamwertung. Das thailändische Team war im traumhaft am Fuße der Outeniqua-Berge gelegenen Fancourt Resort eine Klasse für sich und verteidigte den im Vorjahr in Dubai (VAE) gewonnenen Titel mit 328 Punkten (Stableford, Netto) souverän vor dem Team Malaysia (305) und dem Team China (290).

„Das Weltfinale des BMW Golf Cup International steht unter dem Motto ‚Once in a lifetime’ – ein einmaliges Erlebnis. In Südafrika haben die Teilnehmer und ihre Begleitpersonen in dieser Woche erlebt, wie eindrucksvoll das zutrifft und wofür die Marke BMW steht“, sagte Christian Masanz, Leiter BMW Golfsport Marketing. „Im Namen von BMW möchte ich dem Team Thailand und den drei Einzelsiegern zum Titelgewinn beim 28. Weltfinale sowie allen Teilnehmern zu ihren großartigen Leistungen gratulieren.“

Player begeistert mit Golf-Clinic

Für einen der Höhepunkte des Weltfinales hatte der 82-Jährige selbst gesorgt, als er bei einer Golf Clinic die Teilnehmer und ihre Begleitpersonen mit seinem legändern Charme, seiner verblüffenden Fitness und seiner ansteckenden Herzlichkeit begeisterte.

„Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an die Sieger zu einer großartigen Leistung. Alleine die Qualifikation für das Weltfinale geschafft zu haben, ist eine großartige Leistung. Es war mir eine Ehre, beim Weltfinale in unserem schönen Heimatland und besonders in Fancourt, das mir so am Herzen liegt, zu Gast zu sein“, sagte Player. „Der BMW Golf Cup International repräsentiert die ganze Schönheit unseres Sport: faszinierende und gleichzeitig anspruchsvolle Plätze, ehrgeizigen und hochklassigen Wettkampf, aber auch Respekt voreinander, Freundschaften zu schließen und gemeinsam Freude zu erleben. Das war und ist mir auch persönlich sehr wichtig – es war sehr schön, dieses Miteinander beim Weltfinale erleben zu dürfen.“

Die Clinic war Teil des umfangreichen Rahmenprogramms, mit dem BMW die Starter und rund 150 weitere eingeladene Gäste eine Woche lang verwöhnte. Die Freizeit-Höhepunkte reichten von BMW xDrive Erlebnisfahrten über Begegnungen mit Löwen, Elefanten und weiteren Wildtieren bis hin zu eindrucksvollen Erlebnissen der südafrikanischen Kultur und Landschaft.

Zu den Gästen, die dies alles erleben durften, gehört auch der BMW Werksfahrer Bruno Spengler, der von seinem Besuch in Südafrika schwärmte. „Es war das erste Mal, dass ich das Weltfinale besuchen konnte. Ich bin beeindruckt, und dies nicht nur, weil ich ein begeisterter Golfer bin“, sagte der DTM-Champion von 2012. „Mit welcher Leidenschaft und Perfektion BMW Veranstaltungen organisiert, weiß ich aus dem Motorsport. Es nun auch bei diesem einmaligen Golfturnier zu erleben, war großartig. Dass man dieses Erlebnis mit Menschen aus so vielen verschiedenen Nationen teilen kann, ist umso schöner. So soll Sport sein.“

Das Team Germany belegte mit 256 Punkten den geteilten 16. Rang in der Nationenwertung und kann mit dem Abscheiden mehr als zufrieden sein. Verena Diekhof kam mit 71 Punkten bei den Damen auf den 28. Rang, bei den Herren II belegte Florian König (95) einen exzellenten geteilten achten Platz, Benjamin Smith (90) überzeugte bei den Herren I als Elfter.

Alle Ergebnisse im Detail

BMW Golf Cup Int.

Die Wurzeln des BMW Golf Cup International liegen in England im Jahr 1982: BMW organisierte erstmals das BMW Invitation Tournament. Auf Einladung von verschiedenen BMW Händlern spielten Amateure sechs regionale Turniere aus, an die sich das Finale auf dem berühmten The Belfry-Golfplatz vor den Toren Birminghams anschloss.

Das BMW Invitation Tournament wurde 1992 in den fünf Jahre zuvor aus der Taufe gehobenen BMW Golf Cup International integriert, der anfangs nur in Deutschland, der Heimat von BMW, ausgespielt wurde. Drei Jahre später war der Wettbewerb so weit gediehen, dass in Portugal die Premiere des Weltfinales gefeiert werden konnte.

Heute, 30 Jahre später, kann sich die Entwicklung der Turnierserie mehr als sehen lassen. Allein in Deutschland nehmen Jahr für Jahr mehr als 10.000 Golfer an den Vorentscheidungen für das Weltfinale teil, weltweit beteiligen sich in rund 50 Nationen mehr als 100.000 Amateurgolfer – und machen den BMW Golf Cup International so zur renommiertesten und größten internationalen Turnierserie für Freizeitgolfer.

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