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Gösser Open: Tarrio (SPA) feiert Premierenerfolg auf der Alps Tour

Der große Triumphator der mit 42.500 Euro dotierten Gösser Open im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz heißt Santiago Tarrio! Der 27-jährige Spanier spielte am Samstag eine 68er-Finalrunde (-4) und durfte sich mit dem Gesamtscore von 203 Schlägen (-13) über seinen ersten Erfolg auf der Alps Tour freuen. „Ich bin sehr happy, dass mir hier […]

Sport - Mai 2018 von Klaus Nadizar
Gösser Open: Tarrio (SPA) feiert Premierenerfolg auf der Alps Tour
MARIA LANKOWITZ,AUSTRIA,26.MAY.18 – GOLF – Goesser Open, GC Erzherzog Johann. Image shows Ronald Zentner (Goesser), Lukas Nemecz (AUT) and Santiago Tarrio (ESP). Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Der große Triumphator der mit 42.500 Euro dotierten Gösser Open im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz heißt Santiago Tarrio! Der 27-jährige Spanier spielte am Samstag eine 68er-Finalrunde (-4) und durfte sich mit dem Gesamtscore von 203 Schlägen (-13) über seinen ersten Erfolg auf der Alps Tour freuen. „Ich bin sehr happy, dass mir hier in Maria Lankowitz mein erster Turniersieg auf der Alps Tour gelungen ist. Es war eine perfekte Woche für mich. Ein großes Lob geht an die Organisatoren, denn der Platz war trotz des intensiven Regens in den vergangenen Tagen in einem guten Zustand“, meinte Tarrio, der für seine starke Vorstellung mit einem Siegerscheck in Höhe von 6.162,50 Euro belohnt wurde.

Titelverteidiger Lukas Nemecz landete nach einer 67er-Schlussrunde (-5) mit drei Schlägen Rückstand auf Tarrio gemeinsam mit dem Franzosen Louis Cohen Boyer (67/-5) und dem Belgier Kevin Hesbois (68/-4) als bester Österreicher auf Rang zwei. Der aufgrund des Kanonenstarts auf Loch fünf in die Entscheidung gegangene Grazer legte mit drei Birdies auf seinen letzten sechs Holes einen starken Endspurt hin. „Ich bin heute mit meiner kämpferischen Leistung und auch mit dem Ergebnis zufrieden. Spielerisch ist mir aber nicht alles gelungen. Ich habe mich immer wieder durch schlechte Schläge aus dem Rhythmus gebracht. Aber wie gesagt, ein zweiter Platz ist kein schlechtes Resultat. Ich weiß, wie schwer es ist, auf der Alps Tour zu gewinnen“, bilanzierte Nemecz.

Markus Brier (71/-1) und Amateur Maximilian Steinlechner (68/-4) reihten sich mit dem Total von 208 Schlägen (-8) an der geteilten siebenten Stelle ein. Routinier Brier musste aufgrund des Regenunterbruchs am Freitag heute 32 Löcher absolvieren, und das ging dem Wiener am Ende an die Substanz. „Im Finish bin ich müde geworden. Da ist mir ganz einfach die Konzentration verloren gegangen, deshalb sind mir auf den letzten fünf Löchern auch noch drei Bogeys unterlaufen. Aber mein Spiel an sich hat wirklich gut funktioniert. Wenn mir vor dem Turnier jemand gesagt hätte, dass ich mit einem Top-Ten-Platz nach Hause fahre, hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte Brier, dem bei den Gösser Open eine gelungene Generalprobe für sein Debüt auf der European Senior Tour im kommenden Juli glückte.

Im Gegensatz zu Brier nahm Maximilian Steinlechner in der Schlussphase so richtig Fahrt auf. Der 18-jährige Tiroler spielte auf seinen letzten neun Löchern fünf unter Par und fing damit in der Amateurwertung noch Niklas Regner ab, der nach zwei Runden gemeinsam mit dem späteren Sieger Tarrio noch in Führung gelegen war. Doch mit einer 76er-Runde (+4) fiel der Steirer bei gesamt fünf unter Par noch auf Rang 20 zurück. „Ich bin in der Amateurwertung der Gösser Open schon zweimal Zweiter geworden, deshalb ist die Freude groß, dass es heuer mit dem Sieg geklappt hat. Es fühlt sich extrem gut an, dass ich die Runde noch so ins Positive drehen konnte“, strahlte Steinlechner.

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