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55 über Par? Als Pro? Bei der US Open Quali?

Der Robert Trent Jones Trail at Silverlakes ist ein feines Pflaster für eine Runde Golf. Auch die US Open spielten dort eine Quali aus. Mit dabei auch ein paar weniger talentierte Pros… wie Clifton McDonald.

Sport - Mai 2017 von Klaus Nadizar
55 über Par? Als Pro? Bei der US Open Quali?

Keine Frage: Es ist ein hartes Brot, sein Leben als Pro zu fristen. Speziell, wenn du dich von unten nach oben kämpfen musst, die Turniere erst über diverse Hintertürchen namens Qualifying betreten darfst. Wie jenes 2017 U.S. Open Championship Local Qualifying am feinen Silverlakes-Kurs in Alabama Mitte Mai…

Ein gewisser Clifton McDonald schaffte es bei diesem Event satte 55 über Par zu spielen, mit eindrucksvollen 68 Schlägen auf seinen ersten neun Loch. Der Sieger der Quali, Robert Shelton Jr. spielte übrigens eine 69er-Runde.

55 über Par? Als Pro? Bei der US Open Quali?Clifton hatte als besten Score zwei Bogeys zu verzeichnen, dem gegenüber standen eine 14 und 11… Wie es der Spieler überhaupt dorthin geschafft hat, war ein wenig seiner vermeintlichen Cleverness geschuldet: Er meldete sich als Pro an, obwohl er eigentlich Amateur war. Nur als solcher hätte er die strengen Kriterien (Hcp: 1,4 max) nie erfüllt.

Besonders bitter: Der hinter ihm spielende Lee McCoy, der sich als Zweiter bei diesem Turnier für die US Open qualifiziert hat, war sich nicht blöd, die Scorekarte dieses armen Golfers zu twittern.

55 über Par? Als Pro? Bei der US Open Quali?

Es war aber nicht nur McDonald, der in Silverlakes ein bisschen zu kämpfen hatte: Auch der Vorletzte des Turniers, ein gewisser Christopher Burley, bekleckerte sich mit einer 107er-Runde (+34) nicht mit Ruhm…

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