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Adidas verkauft TaylorMade um 425 Mio

Kaum unterschreibt ein gewisser Rory McIlroy (und kassiert dafür mächtig), ist TaylorMade nicht mehr der ungeliebte Klotz am Bein von Adidas.

Panorama - Mai 2017 von Klaus Nadizar
Adidas verkauft TaylorMade um 425 Mio

Etwas über 400 Millionen soll die Golfschiene von Adidas gekostet haben. Gezahlt hat es, zumindest zur Hälfte – das ist schlussendlich an Cash geflossen – die Private Equity Firma KPS Financial LP mit Sitz in New York. Der Verkauf war keine Überraschung, hat sich Adidas schon länger von seiner Golfsparte trennen wollen.

Der Grund liegt auf der Hand: Extrem hohe Entwicklungskosten schmälern die Gewinnmargen, und die rosigen Zeiten von Golf sieht Adidas wohl auch vorbei. Sonst gäbe es keinen Grund für den Verkauf, zumal die „Schlankheitskur“ der letzten Jahre für gute Umsätze gesorgt hat. Aber die Erlöse gingen im zweistelligen Bereich zurück. Mit die Folge eines offensichtlich schwächelnden Golfmarkt. Wobei das Thema nicht in Europa sondern in den USA liegt.

Ganz trennt sich Adidas übrigens nicht von Golf: Jene Nischen, die weniger investitionsintensiv sind, also Schuhe und Bekleidung, behält sich Adidas. Für KPS Financial LP bleiben daher die Marken TaylorMade, Ashworth & Adams. Und 100 Millionen Euro, die Rory für die nächsten 10 Jahre einstreift.

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