Samstag, Apr. 25, 2026
StartSportThe Players: Top 10 für Straka, Cam Young holt sich den Titel

The Players: Top 10 für Straka, Cam Young holt sich den Titel

Mit 2 Doppelbogeys auf den Back-9 des Finaltages von The Players vergibt Sepp Straka zwar die Chance um den Sieg mitzuspielen, landet aber in den Top 10. Der Amerikaner Cam Young holt sich am 72. Loch seinen bislang größten Titel.

Der Österreicher Sepp Straka hat The Players in TPC Sawgrass – das fünfte Major, wie es gerne genannt wird – auf dem achten Platz beendet. Leider hat er die Chance, weiter vorne mitzuspielen, durch zwei Doppelbogies auf den letzten neun Löchern verpasst. Trotzdem ist er mit seiner Leistung insgesamt zufrieden.

Straka: „Mein Spiel hat sich im Laufe der Woche verbessert. Der enttäuschende Moment war der kurze Putt auf Loch vierzehn, der zu einem Doppelbogey führte. Wenn du das Fairway auf Loch vierzehn verfehlst, wird es schwierig. Es ist ein sehr anspruchsvolles Loch, und das macht es ärgerlich. Das ist der einzige Punkt, der wirklich stört.“

Der Österreicher verbessert sich im FedEx Cup und rückt unter die Top Ten vor. Gleichzeitig feiert er sein bisher bestes Ergebnis bei The Players Championship

Cameron Young gewinnt Players Championship mit starkem Finish

Dramatischer hätte das Finale der The Players Championship kaum verlaufen können. Auf dem berühmten Stadium Course im TPC Sawgrass sicherte sich Cameron Young mit einem nervenstarken Finish den bislang größten Sieg seiner Karriere.

Der US-Amerikaner startete mit einem Schlag Rückstand auf Matt Fitzpatrick in die letzten beiden Löcher – und lieferte genau im entscheidenden Moment ab. Auf dem legendären Inselgrün der 17 attackierte Young aggressiv die Fahne und verwandelte den Birdie-Putt aus rund drei Metern. Damit zog er mit Fitzpatrick gleich.

Am Schlussloch spielte Young ein sicheres Par, während Fitzpatrick nach einem Drive in die Bäume rechts vom Fairway ein Bogey hinnehmen musste. Der Engländer verpasste anschließend einen Par-Putt aus rund 2,4 Metern, der ein Playoff erzwungen hätte.

Mit einer Finalrunde von 68 Schlägen (-4) beendete Young das Turnier bei 13 unter Par (275) und gewann mit einem Schlag Vorsprung vor Fitzpatrick. Zwei weitere Schläge dahinter landete Xander Schauffele auf Rang drei.

Young setzte auch statistisch ein Ausrufezeichen. Am 18. Loch schlug er einen 375-Yard-Drive, den längsten jemals gemessenen Abschlag auf diesem Loch in der ShotLink-Ära der PGA Tour (seit 2004).

Mit nur noch 98 Yards zur Fahne blieb der Annäherungsschlag sicher auf dem Grün, bevor Young den entscheidenden Par-Putt souverän verwandelte – und damit den Siegerscheck über 4,5 Millionen Dollar einstrich.

Fitzpatrick mit starkem Lauf – bis zum bitteren Ende

Dabei sah lange alles nach einem historischen Triumph für Fitzpatrick aus – noch nie konnte ein Engländer The Players gewinnen. Der Engländer startete fünf Schläge hinter dem Führenden Ludvig Åberg in die Finalrunde und legte mit Birdies auf drei der ersten vier Löcher einen Traumstart hin.

Nach einer Serie von Pars setzte Fitzpatrick mit weiteren Birdies auf den Löchern 12 und 13 nach und übernahm die Führung. Selbst ein Dreiputt-Bogey auf der 14 konnte seinen Lauf zunächst nicht stoppen. Doch das Finale entwickelte sich zum Nervenspiel – und am Ende nutzte Young seine Chance eiskalt.

Für Åberg, der mit drei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde gestartet war, brach die Führung auf den Back Nine auseinander.

Am Par-5-Loch 11 landete sein Annäherungsschlag aus 267 Yards im Wasser, was zu einem Bogey führte. Direkt danach folgte auf der 12 ein Doppelbogey nach einem Abschlag ins Wasser links. Ein weiteres Bogey auf der 15 ließ den Schweden endgültig aus dem Titelrennen fallen.


Tag 3: Straka bleibt in Contention, Aberg in Front

Am Moving Day der The Players Championship hatte Österreichs Nummer 1 Sepp Straka in seinem Spiel mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen, die es immer wieder auszubügeln galt. Am Ende brachte Straka eine 72 (Even Par) ins Clubhaus und hielt sich damit vor dem Finaltag mit einem Gesamtergebnis von -7 in den Top 10. 

In alleiniger Führung liegt Ludvig Aberg (-13) vor Michael Thorbjornsen (-10) und Cameron Young (-9). Dahinter sind insgesamt sechs Spieler bei -8 positioniert, bevor die Gruppe um Straka mit insgesamt fünf Spielern folgt.

Der Abstand zum Führenden Ludvig Aberg beträgt für Straka zwar schon sechs Schläge, der zweite Platz ist jedoch mit nur drei Schlägen Differenz in Reichweite. Straka ist also bestens positioniert für ein Top-Ergebnis bei einem der prestigeträchtigsten Turniere der PGA Tour.


Tag 2: Straka bleibt auf Kurs

Sepp Straka bestätigt auch am zweiten Tag der The Players Championship seine starke Form. Nach einer soliden Runde liegt er beim Flagship-Event der PGA Tour in aussichtsreicher Position für das Wochenende.

Am zweiten Tag der The Players Championship zeigte Sepp Straka eine solide Leistung. Seiner exzellenten 67er Auftaktrunde ließ der Österreicher eine 70 (-2) folgen, die ihn zwar nicht mehr an der Spitze hält, ihm aber mit Platz 6 eine sehr gute Position für das Wochenende verschafft hat.

Straka gelang wie schon zum Auftakt auch am Freitag des The Players im TPC Sawgrass ein guter Start. Er begann die Runde auf Bahn 10, spielte Birdies an den Löchern 11, 13 und 16 und ging damit als geteilter Führender auf seine Back Nine. Dort hatte er dann etwas mehr zu kämpfen und musste ein ums andere Mal das Par retten. Sein Scrambling war jedoch auch am zweiten Tag fehlerlos. An dem Par 3 der 8 notierte Straka dann jedoch nach einem Dreiputt das erste und einzige Bogey des Tages und brachte nach einem Par zum Schluss am Ende eine 70er Runde auf die Scorekarte. Damit liegt er nach zwei Tagen auf dem alleinigen 6. Rang.

Es führt der Schwede Ludvig Aberg, der am Freitag nur 63 Schläge benötigte und mit einem Gesamtscore von -12 an der Spitze liegt. Es folgen Xander Schauffele (-10) und Cameron Young (-9). Rang 4 teilen sich Corey Conners und Justin Thomas (-8) einen Schlag vor Sepp Straka (-7), der sich insgesamt eine ausgezeichnete Position für das Wochenende des Flagship-Events der PGA Tour erarbeitet hat. 

Für die Top-Stars Scottie Scheffler und Rory McIlroy verlief das Turnier bisher nicht nach Plan. Beide kämpften am Freitag um den Cut und gehen am Samstag aus geteilter 51. Position mit einem Gesamtscore von +1 in das Wochenende der Players.


Runde 1: Traumstart für Sepp Straka

Besser hätte der Auftakt beim The Players aus österreichischer Sicht nicht laufen können: Sepp Straka liegt nach einer starken 67er Runde (-5) auf dem anspruchsvollen Stadium Course des TPC Sawgrass in geteilter Führung.

Straka startete seine erste Runde der The Players Championship furios: Er spielte Birdies auf den Löchern 1 und 2 und legte an der 6 mit einem weiteren Schlaggewinn nach. Mit drei unter Par ging der Österreicher auf die Back Nine und sorgte an der 16 für das Highlight der Runde: Ein Chip-in zum Eagle brachte ihn auf -5 und in die geteilte Führung. Insgesamt zeigte Straka auf dem schwierigen Platz des TPC Sawgrass Nervenstärke und exzellentes Scrambling. An sieben Bahnen rettete er trotz nicht getroffener Grüns das Par.

Vom Abschlag lief es zum Auftakt noch nicht rund. Mit nur sechs getroffenen Fairways blieb Straka unter seinem gewohnten Niveau. Umso höher ist daher seine Tagesleistung einzuordnen auf einem Golfplatz der Fehler selten verzeiht.

Nach der ersten Runde der Players Championship liegt die Spitze eng zusammen: Straka teilt sich die Führung mit Maverick McNealy, Lee Hodges und Sahith Theegala. Auch Austin Smotherman liegt aktuell bei -5, konnte seine Runde am letzten Loch jedoch noch nicht beenden. Dahinter lauern vier Spieler bei -4, unter ihnen Justin Thomas und Cameron Young.

Für die großen Favoriten Scheffler und McIlroy verlief der Auftakt im TPC Sawgrass nicht nach Maß. Der Weltranglistenerste Scheffler musste sich mit einer Par-Runde begnügen. Titelverteidiger McIlroy kam nie wirklich ins Rollen und beendete den Donnerstag mit einer 74 (+2).

Sepp Straka nach Runde 1 im Interview bei CANAL+

Straka in Topform: Österreichs Nummer 1 bei The Players am Start

Die Players Championship gilt als „fünftes Major“ des Golfsports – und mittendrin steht Österreichs Top-Golfer Sepp Straka. Als frischgebackener Top-10-Spieler der Weltrangliste startet der Austro-Pro im legendären TPC Sawgrass mit viel Selbstvertrauen in eines der prestigeträchtigsten Turniere der PGA Tour.

Die Players Championship steht wieder vor der Tür – jenes Turnier, das im internationalen Golfsport als das „fünfte Major“ bezeichnet wird. Im TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach trifft sich auch heuer wieder die Weltelite der PGA Tour. Mit dabei: Österreichs Nummer eins Sepp Straka, der nach starken Leistungen in der frühen Saison als Nummer neun der Weltrangliste an den Start geht.

Seit 1982 wird The Players im berühmten Stadium Course des TPC Sawgrass ausgetragen, der speziell für dieses Event konzipiert wurde. Weltweite Berühmtheit erlangte die Anlage vor allem durch das ikonische Inselgrün der Bahn 17, das seit Jahrzehnten Schauplatz dramatischer Entscheidungen und spektakulärer Momente ist. Neben Prestige und Tradition lockt auch ein Rekordpreisgeld von 25 Millionen US-Dollar sowie eine enorme Anzahl an Weltranglisten- und FedEx-Cup-Punkten.

Straka mit Rückenwind nach starken Saisonleistungen

Für Sepp Straka kommt das Turnier zu einem idealen Zeitpunkt. Der Austro-Pro spielte sich mit einem zweiten Platz beim AT&T Pebble Beach Pro-Am sowie einer Top-13-Platzierung beim Arnold Palmer Invitational im Bay Hill Club wieder unter die besten zehn Spieler der Welt.

Auch im vergangenen Jahr wusste Straka im TPC Sawgrass zu überzeugen. Auf dem anspruchsvollen Stadium Course belegte er einen starken 14. Platz und zeigte, dass ihm der schwierige Kurs liegt.

In der ersten Runde wird Straka gemeinsam mit Shane Lowry und J. J. Spaun auf die Runde gehen. Spaun verpasste im vergangenen Jahr den Titel nur knapp, als er im Play-off gegen Rory McIlroy unterlag.

Canal+ überträgt das 5. Major im Golfsport live

The Players Championship: McIlroy und Scheffler im Fokus

Titelverteidiger Rory McIlroy reist allerdings mit einem kleinen Fragezeichen nach Florida. Der Nordire musste in der vergangenen Woche das Arnold Palmer Invitational wegen Rückenproblemen vorzeitig beenden. Ob er rechtzeitig wieder vollständig fit ist, bleibt abzuwarten.

Viele Experten erwarten deshalb ein mögliches Duell zwischen McIlroy und Scottie Scheffler. Der Weltranglistenerste gewann The Players bereits 2023 und 2024 und schrieb damit Geschichte, als ihm als erstem Spieler überhaupt eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang. Zudem reist Scheffler mit einem Saisonsieg im Gepäck an, nachdem er im Januar The American Express gewinnen konnte.

Nicklaus hält weiterhin den Rekord

Rekordsieger der Players Championship bleibt bis heute Jack Nicklaus, der das Turnier dreimal gewann. Sowohl Scheffler als auch McIlroy könnten diesen Rekord künftig einstellen.

Eine Ära endet hingegen für Tiger Woods. Der zweimalige Players-Champion (2001 und 2013) ist in diesem Jahr erstmals nicht mehr automatisch spielberechtigt. Seine fünfjährige Startberechtigung aus dem Masters-Sieg 2019 ist ausgelaufen. Besonders legendär bleibt sein Triumph 2001: Damals krönte Woods eine historische Serie – nach drei Major-Siegen 2000 gewann er im März The Players und zwei Wochen später das Masters und komplettierte damit den berühmten „Tiger Slam“.

Während die großen Namen erneut um den Titel kämpfen, richtet sich der Blick aus österreichischer Sicht vor allem auf Sepp Straka. Mit seiner aktuellen Form gehört er durchaus zu den Spielern, die auf dem legendären Stadium Course für eine Überraschung sorgen könnten.

ÄHNLICHE ARTIKEL

Neueste