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Golfspiel & historische Weinkultur auf den Kanaren

„Der gute Tod ist das Ertrinken in einem Bottich kanarischen Weins“, wusste schon Falstaff, ein Charakter William Shakespeares. Nun ja, ob es einen guten oder schlechten Tod gibt, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, dass die Kanarischen Inseln für Weinliebhaber schon seit dem 15. Jahrhundert als Heimat des Getränks der Götter galten.

Neben einigen herrlichen Golfplätzen lassen sich alleine im Norden Teneriffas 82 historische Weingüter besichtigen, die über spezielle Routen miteinander verbunden sind. Sie vermitteln den Glanz und die Schönheit einer Epoche, in der die von den Kanaren exportierte Rebsorte Malvasier ein Zeichen für Reichtum, sozialen Status und exquisiten Geschmack war. Auch auf den anderen Kanareninseln zeugen viele Beispiele von historischer Weinkultur und altehrwürdigen, landschaftlichen Praktiken: Ein spezielles Bewässerungssystem ermöglichte den Anbau, und die örtlichen Bauern haben das alte Wissen bewahrt. 

Es gibt viel zu entdecken für Weinliebhaber: historische Weinrouten auf den Kanarischen Inseln

Wein und Golf auf den Kanaren: jede Insel ist einzigartig

Doch zunächst zum wichtigsten Grund für Golffans, warum die Kanaren auf dem Urlaubsplan stehen sollten: Wußtet ihr, dass die sonnigen Inseln insgesamt über 23 Golfplätze verfügen? Die meisten von ihnen befinden sich auf Teneriffa (9). Sieben davon befinden sich auf Gran Canaria (darunter der Real Club de Golf de Las Palmas, gegründet vor mehr als 130 Jahren, und somit der älteste Golfclub Spaniens!), sechs auf Fuerteventura, zwei auf Lanzarote und einer auf La Gomera. Ihr ganzjähriges mildes Klima mit Durchschnittstemperaturen zwischen 19 und 25 °C machen die Kanaren zu einem überaus attraktiven Ziel für Golfsportbegeisterte aus aller Welt. 

Aber eben nicht nur das, sondern auch das Thema Wein ist reizvoll und mit Geschichte verbunden. Auf der Insel La Palma können Interessierte 17 Weinkellereien besuchen. Hier wurde nach der Eroberung der Inseln durch die Spanier, neben Teneriffa, der meiste Wein angebaut. Die Weinrouten aus dieser Zeit liegen in der Gegend von Barlovento, San Andrés y Sauces und Santa Cruz de La Palma.

Auch auf Lanzarote werden die vulkanischen Böden rund um die Region La Geria bereits seit Jahrhunderten für den Weinanbau genutzt. Die einzigartige Landschaft mit den schwarzen Lavaböden ist einer der größten Schätze der Inselgruppe und bringt weltweit anerkannte Qualitätsweine hervor. Die wichtigste Weinroute der Insel verläuft zwischen den Gemeinden Tinajo, Teguise, San Bartolomé, Tías und Yaiza und ist als geschützte Naturlandschaft anerkannt.

Die Weinrouten auf Gran Canaria in der Gegend um Monte Lentiscal gehen auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Dort wurden Muskateller und Malvasier in Weingütern angebaut, die noch heute besichtigt werden können. Eine schöne Route führt durch die Caldera de Bandama mit ihren zahlreichen Weinanbaugebieten und Keltereien, die bis in die Gemeinden Telde und Las Palmas de Gran Canaria reichen.

Der Weinanbau auf La Gomera im Norden der Insel wird auf großen Plantagen erledigt. Dazu wurden besondere Steinterrassen gebaut – um die Steigungen des hügeligen Geländes abzumildern, trug man teilweise sogar ganze Hänge von Hand ab. 

Auf Fuerteventura führt der Weg zu den Weinanbaugebieten über Tiscamanita in der Gemeinde Tuineje, Tefía in Betancuria und Villaverde in La Oliva. In diesen Orten gibt es viele landwirtschaftliche Betriebe, die die Zeit überdauert haben und ihre Weine noch heute selbst produzieren.

Die wichtigste Weinroute von El Hierro beginnt in dem Ort Echedo – und das, obwohl das Städtchen Frontera die eigentliche Weinhauptstadt der Insel ist. Beeindruckend ist auch die Landschaft von El Pinar, wo die Rebstöcke starken Winden ausgesetzt sind, aber widerstandsfähig genug sind, einen Wein von sehr guter Qualität zu erzeugen. Das umgebende Tal von El Golfo ist wegen seiner Schönheit jederzeit einen Besuch wert. Apropos El Golfo – der Name ist Programm: Zeit, dass wir uns dem Golfspiel widmen.

Unsere SimplyGOLF Inspirationen für eine Partie Golf auf den Kanaren: 

Golfen auf den Kanarischen Inseln – immer eine Reise wert
Buenavista Golf

Im Norden von Teneriffa versteckt sich einer der schönsten kanarischen Golfplätze. Buenavista Golf wurde im Jahr 2003 von dem berühmten spanischen Golfer Severiano Ballesteros entworfen. Der idyllische 18-Loch Platz liegt inmitten eines Naturparks, mit den Bergen im Hintergrund und dem Meer im Vordergrund. Zur Anlage gehören auch ein 5-Sterne-Hotel, eine Golfakademie und ein Wellness-Center mit Spa. 

Abama Golf

Er ist einer der bestbewertesten Plätze. Der Golfplatz von Abama wurde von Dave Thomas entworfen. Seine Absicht war es, das Augusta von Europa zu entwerfen, und das ist ihm gelungen. Der Kurs ist ziemlich spektakulär und ist mit Seen, Wasserfällen, 25.000 Bäumen und dem Atlantischen Ozean als Kulisse geschmückt. Ein Must-Play.

Abama Golf
Golf del Sur

Darf es ein geschichtsträchtiger Golfplatz sein? Golf del Sur wurde 1987 im Süden von Teneriffa eröffnet, bevor der Golfplatz 2005 von Manuel Piñero neugestaltet wurde. Er war im Laufe der Jahre Austragungsort vieler nationaler sowie internationaler Turniere. Der Blick auf den Atlantischen Ozean machen diesen Golfplatz äußerst attraktiv.

Anfi Tauro Golf

Beim High-End-Platz Anfi Tauro Golf handelt es sich um einen der besten Golfplätze von Cran Canaria. Er wurde 2006 eingeweiht, befindet sich im Südwesten und bietet sensationelle Ausblicke auf den Ozean und die vulkanischen Berge. Viele Abschläge sind erhöht, was den Eindruck von diesem Golfplatz noch dramatischer macht. Obwohl der Platz von üppiger Vegetation und wunderschöner Natur umgeben ist, hat es in der Umgebung auch belebte Touristenorte.

Anfi Tauro Club
Tecina Golf

Das Tecina Golf Resort befindet sich im Süden La Gomeras und lockt mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Vulkan Teide. Es wurde von Donald Steel entworfen und im Jahr 2003 eröffnet. Das Layout ist spannend: das erste Loch ist der höchste Punkt und von dort aus geht es bergab. Das 4-Sterne-Hotel verfügt auch über ein Spa, einen Strand-Club und einen Öko-Bauernhof, der viele der in den Restaurants verarbeiteten Gemüsesorten selbst produziert.

Fuerteventura Golf Club

Der Fuerteventura Golf Platz wird höchsten Wettbewerbsstandards gerecht und diente 2004 als Austragungsort der Spain Open. Viele Bunker und natürliche Hindernisse machen das Spiel interessant. Dazu liegt der Kurs noch nahe dem Strand, einem Sprung ins Meer nach der Runde steht damit nichts im Wege. 

Hier findet ihr nochmals eine komplette Übersicht über alle weiteren Plätze.

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