Der Sieger der Joburg Open heißt Dan Bradbury. Der Engländer gewinnt im Houghton GC in Johannesburg vor seinem Landsmann Brandon Robinson Thompson und dem Südafrikaner Casey Jarvis. Für Bradbury ist es bereits der zweite Erfolg bei den Joburg Open und sein insgesamt dritter Titel auf der DP World Tour.
Bradbury. „Ich dachte, ich hätte es auf den ersten neun Löchern verspielt, ich hatte so viele Chancen und habe einfach keine genutzt. Es fühlt sich wirklich gut an, es auf den zweiten neun Löchern geschafft zu haben. Ich hatte das nicht erwartet, da Hennie du Plessis so gut gespielt hat, aber ja, es fühlt sich fantastisch an.“
Casey Jarvis verpasste seinen dritten DP World Tour Sieg in Folge um nur einen Schlag. Der Südafrikaner hätte mit Sir Nick Faldo und Seve Ballesteros gleichziehen können, die den Rekord von drei aufeinanderfolgenden Siegen auf der European Tour innehaben.
Die Österreicher Bernd Wiesberger und Maximilian Steinlechner verpassten zwar knapp ein Top 10 Ergebnis, zeigten jedoch insgesamt vielversprechende Leistungen.
Top 12 für Wiesberger bei den Joburg Open
Der Auftakt in Johannesburg verlief für Bernd Wiesberger alles andere als nach Maß. Mit einer 71er Auftaktrunde schaffte es der Burgenländer am Donnerstag nicht in die roten Zahlen. Wiesberger konnte sich am Freitag jedoch deutlich steigern und kletterte mit einer 66er Runde das Leaderboard hinauf. Am Samstag folgte trotz eines Doppelbogeys an der schwierigen 15 eine respektable Runde mit insgesamt 67 Schlägen. Der Sonntag der Joburg Open brachte mit einer erneuten 67 und dem geteilten 12. Rang zwar nicht das erhoffte Top Ten Ergebnis aber dennoch ein ansprechendes Resultat für den achtfachen DP World Tour Turniersieger aus Österreich.
Steinlechner mit bester Saisonleistung
Steinlechner startete am Donnerstag glänzend in das Turnier. Mit einer starken 64er Runde (6 unter Par) gehörte er zwischenzeitlich zu den Führenden. Am zweiten Tag bremsten ihn jedoch die schwierigen Bedingungen – Spielverzögerungen, Regen und böiger Wind – etwas aus. Mit einer Par-Runde büßte er im Ranking einige Plätze ein, hatte jedoch eine gute Ausgangsposition für das Wochenende erreicht.
Nach einer erneuten 70er Runde am Moving Day konnte er den Kontakt zur Spitze nicht wieder herstellen. Die 68 am Schlusstag war für den Tiroler dann ein versöhnlicher und vielversprechender Abschluss, der ihn auf den geteilten 15. Rang vorrücken ließ und dem österreichischen Nachwuchsstar die beste Platzierung der DP World Tour Saison 2026 einbringt.

