Montag, März 30, 2026
StartBiz & PeopleNeue Gastronomie im Adamstal: Ex-Golfpräsident Antala übernimmt das Restaurant

Neue Gastronomie im Adamstal: Ex-Golfpräsident Antala übernimmt das Restaurant

Zwei Präsidenten, ein Anspruch: Mit Rastislav Antala zieht internationale Gastronomiekompetenz in den GC Adamstal ein. Der frühere Chef des slowakischen Golfverbands bringt Steakhouse-Exzellenz, regionale Küche und ein klares Qualitätsversprechen auf eine der renommiertesten Anlagen Österreichs.

Im Adamstal Golfclub beginnt eine neue gastronomische Ära – und sie trägt eine bemerkenswerte personelle Handschrift. Mit Rastislav Antala übernimmt ein Mann das Restaurant, der in seiner Heimat nicht nur als Gastronom, sondern auch als prägende Figur des Golfsports bekannt ist: der ehemalige Präsident des Slowakischen Golfverbandes. Damit kommt es zu einer durchaus symbolischen Konstellation – ein Ex-Präsident trifft auf einen anderen. Denn mit Franz Wittmann, langjähriger Präsident des Österreichischen Golfverbands und prägende Kraft hinter dem Adamstal, begegnen sich zwei Persönlichkeiten, die in ihren jeweiligen Disziplinen für Konsequenz und klare Haltung stehen.

Während Wittmann den Platz über Jahre hinweg mit kompromisslosem Qualitätsanspruch entwickelt hat, steht Antala für eine ebenso stringente Philosophie in der Gastronomie. Seit 17 Jahren führt er in Bratislava das vielfach ausgezeichnete „Towers Prime Steakhouse“, das unter anderem regelmäßig von Falstaff ausgezeichnet wird und sich als feste Größe in der slowakischen Spitzengastronomie etabliert hat.

Gastronomie im Adamstal – Qualität muss passen

Seine Verbindung zum Golfsport geht dabei über repräsentative Funktionen hinaus. Antala kennt die Anforderungen eines Golfclubs auch aus operativer Sicht: Über sieben Jahre hinweg verantwortete er bereits ein Restaurant auf einer Anlage in Bratislava. Zudem ist er selbst passionierter Golfer – ein Umstand, der seine Perspektive auf das Zusammenspiel von Platz und Kulinarik zusätzlich schärft.

Im Adamstal tritt Antala nun als Pächter auf. Sein Konzept: eine präzise austarierte Verbindung aus Steakhouse-Kultur und regional verankerter Küche. Dabei setzt er bewusst auf Herkunft und Qualität der Produkte. „Ich bin ein großer Fan von lokalen Spezialitäten. Deshalb wird in meinem Restaurant viel aus der Umgebung bezogen. Wir werden die lokalen Anbieter stark unterstützen“, erklärt Antala. Klassiker der österreichischen Küche – vom Schweinsbraten über Schnitzel bis hin zum Backhendl – sollen ebenso ihren festen Platz haben wie hochwertiges Steak vom Josper-Grill.

Selbst wird Antala nicht am Herd stehen. Die operative Umsetzung liegt in den Händen eines rund zehnköpfigen Teams, darunter drei Köche, die seine kulinarische Linie im Alltag tragen werden. Es ist ein Ansatz, der Struktur und Handschrift vereint – und der im Adamstal durchaus das Potenzial hat, den gastronomischen Anspruch auf ein Niveau zu heben, das dem Ruf des Platzes entspricht.

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