Donnerstag, Okt. 15, 2026
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Rallye Drift Golf San Rocco Cup: Vollgas trifft auf Golf

Rallyeauto gegen Golfschläger: Beim ersten Rallye Drift Golf San Rocco Cup trafen Jännerrallye-Sieger Simon Wagner und Michael Lengauer auf Golfprofis, prominente Mitspieler und eine für sie völlig neue sportliche Herausforderung.

Zwei Jännerrallye-Sieger, zwei Golfprofis und ein ungewöhnliches Duell: Beim ersten Rallye Drift Golf San Rocco Cup tauschten Simon Wagner und Michael Lengauer das Lenkrad gegen den Golfschläger – mit überschaubarer Erfahrung, aber umso mehr Ehrgeiz.

Normalerweise kämpfen Simon Wagner und Michael Lengauer um Zehntelsekunden. In Feldkirchen an der Donau ging es diesmal um Pars und Putts: Beim Rallye Drift Golf San Rocco Cup 2026 bildete Lengauer ein Team mit Golfprofi Florian Schweighofer, Wagner spielte an der Seite von Christoph Bleier. Prominente Mitspieler aus Sport und Wirtschaft komplettierten die beiden Teams.

Vom Rallye-Cockpit aufs Fairway

Golf-Erfahrung? Überschaubar. Michael Lengauer absolvierte nach eigener Aussage praktisch seine ersten ernsthaften Schritte auf einem Golfplatz. Simon Wagner konnte immerhin auf eine rund 15-minütige Bekanntschaft mit dem Golfschläger zurückblicken. Beste Voraussetzungen also für ein Duell zweier Rookies.

Und das wurde tatsächlich überraschend spannend. Über 18 Löcher schenkten sich die beiden Rallye-Asse wenig. Vor dem letzten Loch lag Lengauer noch 0:1 zurück, schaffte aber den Ausgleich. Das direkte Duell der Rallyepiloten endete damit unentschieden.

Wagner brachte die golferische Qualität des Duells anschließend mit viel Selbstironie auf den Punkt: „Michi und ich haben gleich schlecht gespielt.“ Golf brauche vor allem Zeit und Geduld – und vielleicht sei das Grün nach dem Ende seiner Rallye-Karriere eine Option. Schließlich sei dort der Puls nicht ganz so hoch.

In der Gesamtwertung hatte schließlich Team Lengauer/Schweighofer die Nase vorne.

Prominente Verstärkung für beide Teams

Ganz ohne Verstärkung mussten die beiden Mannschaften natürlich nicht auskommen. Auf Lengauers Seite war unter anderem Österreichs erste Rallyepilotin Gabi Husar dabei, während Wagner etwa auf die Unterstützung der Rallye-Legenden Franz Wittmann senior und junior zählen konnte. Auch Sportler, Unternehmer und weitere prominente Gäste mischten sich unter das Starterfeld.

Doch der sportliche Wettkampf war nur ein Teil der Idee. Mindestens genauso wichtig war der Austausch zwischen zwei Sportwelten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben.

Bei den Rallyes der TEC7 ORM bleibt Wagner und Lengauer schließlich kaum Zeit für längere Gespräche. In Feldkirchen verbrachten sie einen ganzen Tag miteinander – ohne Zeitnahme, Helm und Motorengeräusch. Genau diese entspannte Atmosphäre kam bei beiden gut an.

Golfunterricht gegen Rallye-Taxi

Ganz einseitig verlief der sportliche Erfahrungsaustausch übrigens nicht. Wagner und Lengauer holten sich von den Golfprofis Tipps fürs Putten. Christoph Bleier und Florian Schweighofer hatten ihre Gegenleistung bereits eine Woche zuvor bekommen: erste Erfahrungen im Rallyeauto von Simon Wagner.

Hinter der Idee zum Rallye Drift Golf San Rocco Cup stehen Rallye-Co und Networker Sigi Schwarz sowie Golfwirt Thomas Weichselbaum. Gemeinsam brachten sie Rallye- und Golfsport auf einen Nenner – mit sportlichem Ehrgeiz, Networking und einer ordentlichen Portion Humor.

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