Donnerstag, März 5, 2026
StartSportAmundi German Masters 2026 – Heimspiel für deutsche Top-Stars Briem und Försterling

Amundi German Masters 2026 – Heimspiel für deutsche Top-Stars Briem und Försterling

Nach der begeisternden Premiere des Amundi German Masters im vergangenen Jahr auf dem berühmten Nord Course von Green Eagle können sich die Zuschauer auch in diesem Jahr auf ein hochklassiges Golf-Event vor den Toren Hamburgs freuen.

Die Vorfreude steigt: Im Mai wartet auf die deutschen Spitzengolferinnen Alexandra Försterling und Helen Briem ein „absolutes Highlight“, wie es Försterling bei der Digitalen Pressekonferenz formulierte: das Heimspiel beim Amundi German Masters powered by VcG. In die fünfte Ausgabe vom 14. bis 17. Mai 2026 gehen beide als Mitfavoritinnen.

„Ich freue mich natürlich sehr auf das Heimturnier“, sagte Helen Briem. „Ich bin froh, dass es in den Kalender gepasst hat. Da ich 2026 Spielberechtigungen sowohl für die LPGA als auch die Ladies European Tour habe, war die Planung in diesem Jahr ein bisschen schwieriger. Deshalb bin ich sehr froh, dass es klappt. Im vergangenen Jahr habe ich in Hamburg die meisten Fans gesehen abseits der Majors, das war großartig. Daran denke ich gerne zurück. Und den Platz mag ich auch sehr, es ist ein toller Mix, es macht sehr viel Spaß, hier zu spielen“, so die Vorjahreszweite, die sich mit dem Sieg beim Final Qualifier der Q-Series Ende des vergangenen Jahres für die LPGA Tour qualifizieren konnte.


Alex Försterling, Siegerin des Amundi German Masters powered by VcG 2024, denkt ebenfalls schon sehnsüchtig in Richtung Mai. „Es ist auf jeden Fall eine Woche, auf die man sich total freut – tolle Fans, ich liebe den Platz, eine super Challenge.“ Doch nicht nur die deutschen Spielerinnen waren von der Premiere in Hamburg begeistert. „Es fanden eigentlich alle Spielerinnen ziemlich cool“, so Alex Försterling. „Sie waren auch sehr happy mit dem Platz.“ 

Den Solheim Cup in den Niederlanden im Blick

Das erste deutsche Profigolf-Event der Saison, das Amundi German Masters 2026, ist für beide der Start ins Turnierjahr in Europa – und damit der Eintritt auf die Zielgerade für den Solheim Cup im Herbst in den Niederlanden. „Ich durfte einmal als Ersatzspielerin mitreisen, das war natürlich eine tolle Erfahrung. Es ist schön, dabei zu sein und Insights zu bekommen, wie es vor Ort ist. Und das macht natürlich Lust auf mehr““, so Alex Försterling, die 2024 zum erweiterten Team Europe gehörte.

Briem war damals noch ein Teenager. Nun hat auch sie den Kontinentalwettbewerb im Blick – wenngleich sie sich keinen Druck machen will. „Wenn ich mit 21 schon einen Solheim Cup gespielt habe, ist das sehr schön, aber wenn ich ihn erst später spielen würde, ist das auch nicht schlimm. Klar, es ist definitiv mein Ziel. Und klar, ist es in einem Nachbarland etwas, was ich gerne erleben würde. Aber wie gesagt, die Grundlage dazu ist erstmal, gutes Golf zu spielen und dann schauen wir, ob es am Ende reicht oder nicht.“

Helen Briem (Foto: U.COM / Frank Foehlinger)

Turnierdirektor Glittenberg sehr optimistisch

Nicht nur die Spielerinnen zeigten sich im digitalen Pressegespräch sehr optimistisch – auch die Protagonisten abseits der Fairways fütterten die Vorfreude auf das Event. „Wir sind sehr positiv gestimmt, was die kommende Austragung angeht“, sagte Turnierdirektor Dirk Glittenberg, Geschäftsführer U.COM Event. „Wir glauben, dass wir noch mehr erreichen können als im begeisternden vergangenen Jahr. Und daran arbeiten wir mit allen Beteiligten intensiv. Dabei hilft, dass wir prominent eingebettet sind in den besten Kalender, den die Ladies European Tour jemals hatte, sowohl beim Preisgeld als auch bei der Turnieranzahl, bezüglich der TV-Stunden weltweit und der Medienpräsenz. Wir haben bei der LET einen neuen CEO, der unser Turnier besuchen wird – es wird quasi sein Antrittsbesuch in Europa. Und zudem befinden wir uns in einem Solheim-Cup-Jahr mit Austragung in unserem Nachbarland. Da ist also viel Motivation überall vorhanden und wir hoffen sehr darauf, dass wir ein, zwei oder vielleicht auch drei deutsche Spielerinnen im Team Europa haben werden. Die Aussichten sind somit sehr gut, der Mai kann kommen.“ 

Nach der begeisternden Hamburg-Premiere im Sommer 2025 mit rund 12.500 Zuschauern, einer Golf-Feststimmung und starken deutschen Ergebnissen soll das Fan-Erlebnis beim Amundi German Masters 2026 noch einmal verbessert werden. Dabei befinden sich die Organisatoren in der Detailplanung, wie Dirk Glittenberg verriet. Genaue Informationen folgen in den kommenden Wochen.

Sponsor Amundi mit langfristigem Engagement

Auch Daniel Reitz, Chief Marketing Officer bei Amundi Deutschland, zeigte sich angesichts der Entwicklung des Turniers sehr angetan. „Amundi, Europas führender Vermögensverwalter, hat sich in den vergangenen Jahren international als einer der größten Förderer des Profigolfs für Frauen etabliert. Wir freuen uns, mit dem Amundi German Masters bereits zum fünften Mal ein hochklassiges Profiturnier für Europas Spitzenspielerinnen in Deutschland zu ermöglichen.“

Battermann betont Bedeutung internationaler Top-Events in Deutschland

Achim Battermann, Stellvertretender Präsident des Deutschen Golf Verbandes, hob die wichtige Rolle des Events für die Förderung des Golfsports in Deutschland hervor: „Ich freue mich sehr über die Rolle der VcG, die maßgeblich dazu beiträgt, dass das Amundi German Masters seit mehreren Jahren erfolgreich in Deutschland ausgetragen werden kann. Dieses Turnier ist ein wichtiger Leuchtturm für den Spitzensport im deutschen Golf und stärkt zugleich die Wahrnehmung unseres Sports in der Öffentlichkeit. Als olympischer Spitzenverband ist es für uns von großer Bedeutung, internationale Top-Events im eigenen Land zu haben, die Leistungssport, Vorbilder und die positive Weiterentwicklung des Golfsports sichtbar machen und dabei hilft uns das Engagement durch die VcG vorbildlich.“

Green Eagle Gründer Blesch begeistert vom sportlichen Niveau der Spielerinnen

Michael Blesch, Gründer, Inhaber und Golfplatz-Designer der Green Eagle Golf Courses, betonte seine Begeisterung für das Leistungsniveau der Proetten im vergangenen Jahr beim Amundi German Masters und versprach, das Setting  des Platzes bei der diesjährigen Ausgabe noch weiter zu optimieren.

„Das vergangene Jahr war für mich eine grandiose Erfahrung“, sagte Blesch. „Das sportliche Niveau der Golferinnen hat mich begeistert. Es war tolles Golf und wir glauben jetzt, dass wir in diesem Jahr den Nord Course noch besser präsentieren können, nicht nur von der Qualität, sondern auch vom Setting.“

Starkes Spielerfeld beim Amundi German Masters 2026

Auch die diesjährige Ausgabe des Amundi German Masters präsentiert namhafte deutsche Spielerinnen im Favoritenkreis. So will neben Briem und Försterling weiterhin auch Olympia-Medaillengewinnerin Esther Henseleit wieder aufteen. „Bei Esther liegt aktuell der Fokus auf einem guten Start in die LPGA Saison und der Qualifikation für den Solheim Cup“, erklärte Dirk Glittenberg. „Sollte sie so weiterspielen, wie sie in der vergangenen Woche mit Platz zehn in Singapur gestartet ist, wird sie im Mai gut im Rennen sein und dann ist die Chance groß, dass sie nach Deutschland reist, um bei uns zu spielen.“

VIP-Tickets erstmals in zwei Kategorien erhältlich

Green Eagle Golf Courses erlaubt dank mehrerer Naturtribünen spektakuläre Aussichten über mehrere Löcher hinweg. Somit sind die Zuschauer immer hautnah am Geschehen. Entlang der Abschlussbahn des Nord Course erwartet Gäste die VIP Garden Lounge. In mediterranem Ambiente mit direktem Blick auf das 18. Grün, wo am Finaltag das Rennen um den Titel entschieden wird, erleben Zuschauer die internationalen Spitzengolferinnen in besonderer Atmosphäre. Erstmals sind in diesem Jahr Tickets in mehreren Kategorien für das VIP-Erlebnis erhältlich. 

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