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QBE Shootout erstmals ohne Greg Norman

Das QBE Shootout, vormals The Shark Shootout, ist ein Turnier der PGA Tour und wurde 1989 von Greg Norman ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet es zum ersten Mal ohne den „Shark“ statt.

Sport - September 2022 von Carolin Stähler
Greg Norman
Greg Norman (Foto: golfsupport.nl)

Nach mehr als drei Jahrzehnten wird Greg Norman bei der 34. Ausgabe des QBE Shootout nicht dabei sein. Das von der PGA Tour co-sanktionierte Teamevent über 54 Löcher findet vom 9.-11. Dezember auf dem von Greg Norman entworfenen Tiburón Golf Course in Naples, Florida statt.

Via Twitter teilte Norman mit, dass er gebeten wurde, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen. Norman führt als Gründe dafür seine Funktion und sein Engagement als CEO und Commissioner bei LIV Golf an.

QBE Shootout-Turnierdirektor Rob Hartman sagte laut einem Bericht der Naples Daily News, die Organisatoren der Veranstaltung hätten seit Monaten Gespräche mit Norman über seine Rolle als QBE-Gastgeber geführt und alle Parteien hätten gemeinsam entschieden, dass Norman nicht teilnehmen werde.

„Es wurde schließlich die Entscheidung getroffen, dass er zurücktreten werde, damit sich alles auf unsere großartigen Charity Partner konzentriert“, sagte Hartman. 

„Als er diese Veranstaltung vor 34 Jahren ins Leben rief, ging es ausschließlich um Charity und auch heute geht es einzig um Wohltätigkeit. Greg hat einfach die Entscheidung getroffen, dass er durch nichts davon ablenken will.“

Mehr als drei Jahrzehnte war Norman jedes Jahr aktiv als Turnierausrichter und als Spieler beim Shootout dabei. Bei dem Teamwettbewerb treten 24 Spieler in 12 Teams über drei Runden gegeneinander an. Laut offizieller Webseite des QBE Shootout besteht das Feld jeweils aus den Titelverteidigern des Vorjahres, den 12 besten Spielern der Fed Ex Cup Wertung sowie 10 Spielern und auch Spielerinnen der LPGA Tour mit special exemptions.

2021 hießen die Sieger des Shootout Jason Kokrak und Kevin Na. Beide wechselten mittlerweile zu LIV Golf und werden ihren Titel voraussichtlich nicht verteidigen.

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