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Etwas Abwechslung im Wettmodus gefällig?

Das Ritual am ersten Abschlag festzulegen, welcher Zockmodus an der Tagesordnung stehen soll, darf durchaus auch mal etwas spannender sein als üblich. Nassau ist gut und schön, aber gerade, wenn sich die Saison dem Ende nähert, die wichtigsten Turniere gespielt und die Handicapverbesserungen durch sind, kann man sich getrost mal etwas Neues trauen. Hier ein paar weniger bekannte internationale Wett-Modi als Inspiration.

Panorama - Oktober 2018 von Regina Dvorak
Etwas Abwechslung im Wettmodus gefällig?
Photo by Matthew Lewis/Getty Images

SIXES

Format: Four Ball oder individuelles Match Play
Ideal für: Alle, die gern noch öfter einen Kick möchten
Regeln: Statt eines 18-Loch Matches werden sechs aufeinanderfolgende Drei-Loch-Matches gespielt. Für jedes Spiel kann ein fixer Betrag gesetzt werden oder auch im Laufe der Runde sukzessiv angepasst werden.

MONEY BALL

Format: Side Game
Ideal für: All jene, die spezielle Löcher besonders lieben
Regeln: Bevor auf einem bestimmten Loch abgeschlagen wird, kann ein Spieler einen „Money Ball“ deklarieren. Wenn der betreffende Spieler oder die Spielerin ein Birdie macht (ob netto oder brutto wird vorab entschieden), bekommt er oder sie einen vorab fixierten Betrag von jedem Spieler des Flights. Sollte das Loch aber Doppel Bogey oder schlechter gefinisht werden, muss der gleiche Betrag vom Money-Ball Spieler an alle anderen Flightpartner ausgezahlt werden. Wird der Ball auf dem fixierten Loch verloren, schuldet der Money-Ball Spieler allen anderen den doppelten Betrag.

BIG FISH

Format: Four Ball oder individuelles Zählspiel
Ideal für: Alle, die sich gern an einen Strohhalm klammern möchten
Regeln: Nach den Handicaps auf der Scorecard oder nach einem eigenen System wird jedes Loch vom einfachsten bis zum schwersten gerankt und jedem Loch wird ein Betrag zugeordnet, der sich danach richtet (z.B. das leichteste Loch € 1,-, das schwerste Loch € 18,-). Natürlich kann im Laufe der Runde gemeinsam nachgebessert werden und wer das Loch gewinnt, gewinnt eben den gesetzten Betrag.

FLYING BLIND

Format: Side Game
Ideal für: Stabile SpielerInnen, die hohe Einsätze vermeiden möchten
Regeln: Vor der Runde wirft der gesamte Flight Geld in einen Pot. Am Ende der Runde werden nach Zufallsprinzip sechs Löcher ausgesucht und der Spieler / die Spielerin mit dem niedrigsten Score auf diesen sechs Löchern gewinnt den Pot.

GUTS

Format: Im Team- oder individuell
Ideal für: Echte Spieler
Regeln: Jedes Loch ist einen vorgesehenen, festen Betrag wert. Der Spieler oder das Team, das das Loch gewinnt, hat die Möglichkeit, das Geld einzustecken oder stehen zu lassen. Bleibt der Einsatz stehen und gewinnt der gleiche Spieler oder das gleiche Team nochmals bevor ein anderer Golfer oder das andere Team gewinnen, verdoppelt sich der Betrag. Bleibt der Pot wieder stehen verdreifacht sich der Betrag. Und so weiter – je nachdem wie mutig man ist.

Herkömmlichere Wettspiele

Photo by Matthew Lewis/Getty Images

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